Herzog Theseus von Athen (Markus Ohnheiser) und die Amazonenkönigin Hippolyta (Gudrun Wagner) sehen ihrer Hochzeit entgegen. Egeus, ein athenischer Bürger (Rainer Schiffelholz), klagt, dass seine Tochter Hermia (Anna Schultz) sich nicht mit Demetrius (Thomas Moser) verbinden will, dem sie versprochen ist. Sie findet mehr Gefallen an Lysander (Christoph Oebels). Da aber nach athenischem Recht der Vater über seine Tochter zu bestimmen hat, droht Hermia, wenn sie sich nicht fügt, der Tod oder das Kloster. Sie und Lysander beschließen, nachts in einen Wald zu fliehen. Hermia erzählt ihrer Freundin Helena (Talida Refle) von dem Fluchtplan und Helena gibt diesen sofort an Demetrius weiter, um seine Liebe wiederzugewinnen. 

Sechs Handwerker beschließen, bei der Hochzeit des Herzogs ein Theaterstück aufzuführen. Im Wald wohnen Elfen, an ihrer Spitze das Herrscherpaar Oberon (Markus Ohnheiser) und Titania (Gudrun Wagner), die sich in einer schweren Ehekrise befinden. Der Elfenkönig lässt sich von seinem Diener Puck (Jürgen Almus) eine Blume bringen, deren Saft, im Schlaf auf die Augen geträufelt, jedes Wesen in denjenigen, den es beim Erwachen erblickt, verliebt macht. Oberon möchte, dass Titania sich zum Spott der Elfen in irgendein Tier verliebt. Doch zunächst werden durch Puck, der Lysander den Zaubersaft in die Augen träufelt, die Verhältnisse der beiden athenischen Liebespaare völlig durcheinander gebracht. Plötzlich liebt jede/r den bzw. die Falsche/n.

Die Handwerker treffen sich im Wald zur Probe. Puck treibt auch mit ihnen sein Spiel und verwandelt den Weber Zettel (Josef Bihler) in einen Esel, in den sich die erwachende Titania verliebt. So geraten in jener Nacht alle Verhältnisse durcheinander, bis der neue Morgen den Spuk der Nacht vertreibt.

Alle Verwirrungen sind aufgehoben und die Hochzeit des Herzogs, bei der auch die beiden Liebespaare heiraten, findet in der Aufführung der Handwerker ihren Höhepunkt. 

Rückblickend halten alle - auch die Zuschauer - die Erlebnisse der Nacht für einen Traum. 

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